Sebastian Fitzek – Die Therapie ****

Trotz mehrfacher Empfehlung hatte ich bis vor kurzem noch kein Buch von Sebastian Fitzek gelesen. Das wollte ich dringend ändern. Also nahm ich mir, wie es sich für eine gute Leserin gehört, sein Debütbuch Die Therapie vor. Darin geht es um den Psychiater Dr. Viktor Larenz, dessen Tochter Josy an einer seltenen Krankheit leidet. Bei einem der zahlreichen, gemeinsamen Arztbesuche verschwindet das Mädchen plötzlich. Nicht nur, dass Josy wie vom Erdboden verschluckt bleibt auch den Arzttermin hat es scheinbar nie gegeben. Vier Jahre später zieht sich Larenz auf eine kleine Insel zurück. Dort sucht ihn eine unbekannte Frau auf und bittet ihn ihre Schizophrenie zu therapieren. Obwohl er nicht mehr praktiziert faszinieren Larenz ihre Visionen und deren Parallelen zum Fall seiner Tochter.

Von Beginn an war ich von der Frage gefesselt, was Realität und Fiktion ist. Die sehr kurzen Kapitel beginnen in regelmäßigen Abständen mit einem Countdown zum „Tag der Wahrheit“ und enden mit zahlreichen Cliffhangern. Das hat mich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lassen. Sehr gut fand ich auch die sehr überschaubare Anzahl der Charaktere. Im Gegensatz zu manch anderen Krimis und Thrillern war das pure Erholung. Ich weiß, dass das Buch eines der umstrittensten Fitzeks ist. Von daher bin ich schon gespannt auf das Nächste. Das wird übrigens Passagier 23 sein. Von mir gibt es vier Sterne, da ich mir für die folgenden Bücher noch Luft nach oben lassen muss 🙂

Bildquelle: http://www.sebastianfitzek.de

 

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