Rezension: Scott Smith – Ein ganz einfacher Plan ***

Was würde man tun, wenn man mit seinen Freunden 4,4 Millionen Dollar findet? Genau diese Frage stellt sich Hank, seinem Bruder Jacob und dessen Freund Lou. Auf einem verschneiten Acker im Nirgendwo finden sie ein abgestürztes Flugzeug. In ihm sitzt der tote Pilot mit einer Tasche voller Geld. Schnell fassen sie einen Plan: Etwas Gras über die Sache wachsen lassen und dann wird geteilt. Dumm nur, wenn sich jemand nicht an die Vereinbarung hält. So erwachen schnell Gier und Misstrauen.

Was nach einer spannenden Idee klingt, verlor sich leider in langatmigen Landschaftsbeschreibungen und gegenseitigen Drohungen, weil einer dem anderen nicht vertraut und die Sache immer mehr aus dem Ruder läuft. So war ich nach ein paar hundert Seiten ziemlich erleichtert, als es endlich zum blutigen Showdown kommt.

Spannung kam leider an keiner Stelle auf. Lediglich die Entwicklung vom braven Durchschnittbürger zum Mörder ohne Reue war interessant dargestellt.

Mein Fazit: Guter Plan, der allerdings an der unkreativen Umsetzung gescheitert.

Bildquelle: S. FISCHER Verlag GmbH

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5 Gedanken zu “Rezension: Scott Smith – Ein ganz einfacher Plan ***

  1. Hatte ich auch vor einiger Zeit gelesen und fand es nicht so toll. Manche Szenen (wie etwa mit dem Hund) hätte man sich auch sparen können. Kennst du „Dickicht“ von Smith? Das Buch fand ich ganz spannend!😊
    Liebe Grüße

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  2. Kann ich mir vorstellen, man ist dann erstmal kuriert!😄 Ich hatte „Dickicht“ vor „Ein ganz einfacher Plan“ gelesen und war da natürlich voller Euphorie. Vielleicht erstmal den Reinfall sacken lassen!😄

    Gefällt 1 Person

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