Rezension: Graeme Simsion – Das Rosie-Projekt *****

Don Tillman, 39 Jahre alt, hochintelligent, sportlich, Genetikprofessor, hat für alles im Leben einen genauen Plan: Sport, Nahrungszubereitung und- aufnahme, Partnerwahl – keine Überraschungen. Um die Effektivität bei der Partnersuche zu erhöhen, hat er einen 16-seitigen Fragebogen erarbeitet. Doch dann trifft er auf Rosie, die ihn, als Genetiker, um Hilfe bei der Suche nach ihrem biologischen Vater bittet. Als Partnerin entspricht sie keiner der Kriterien, doch sie löst etwas vollkommen Neues in ihm aus: Gefühle. Damit muss er erstmal zurechtkommen.

Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich so amüsiert hat. Don ist unfreiwillig lustig und tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Gleichzeitig ist er aber auch unerwartet erfolgreich durch sein Anderssein. Trotz aller Komik gewinnt man einen guten Einblick in seine Welt und versteht, dass es für ihn nicht immer einfach ist, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, Sarkasmus zu verstehen, Mimik zu lesen, Gesprächspartner überhaupt anzusehen oder nicht zu lange anzustarren. All das muss er mühevoll auswendig lernen, weil ihm das Gespür dafür fehlt. Sheldon Cooper und er würden sich bestimmt gut verstehen 🙂

Bildquelle: S. FISCHER Verlag GmbH

 

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3 Gedanken zu “Rezension: Graeme Simsion – Das Rosie-Projekt *****

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