Rezension: Mechthild Gläser – Die Buchspringer *****

Was gibt es schöneres als ein großartiges Buch? Ein großartiges Buch, das von Büchern handelt. Und das ist „Die Buchspringer“ ohne Zweifel. Vom ersten bis zum letzten Satz spürt man Mechthild Gläsers Liebe zur Literatur. Verkörpert wird diese Liebe von der (fast) 17-jährigen Amy, die mit ihrer Mutter die Sommerferien auf der schottischen Insel Stormsay verbringt. Dort erfährt Amy, dass sie die Gabe hat in Bücher zu springen. Sie freundet sich mit dem jungen Werther an, schenkt Oliver Twist Kekse und Kaugummi und reitet auf Schir Khans Rücken durchs Dschungelbuch. Als die Geschichten plötzlich durcheinandergeraten, gibt es nur einen Ausweg: Amy und ihre Freunde müssen den Übeltäter finden. Nur so können sie die Welt der Literatur retten.

Obwohl es sich hierbei um eine Kinderbuch handelt, das der Verlag ab 12 Jahren empfiehlt, habe ich mich auch mit Anfang 30 wunderbar unterhalten gefühlt. Die Idee, durch dieses Buch vielleicht bei dem Ein oder Anderen die Lust aufs Lesen der erwähnten Bücher zu wecken, ist großartig. Die Bücher muss man übrigens nicht kennen, um der Geschichte folgen zu können. Aber da es auch nicht schaden kann, sind hier die erwähnten Werke 🙂

Titel Autor
Sherlock Holmes Sir Arthur Conan Doyle
Momo Michael Ende
Stolz und Vorurteil Jane Austen
Anna Karenina Leo Tolstoi
Pippi Langstrumpf Astrid Lindgren
Ronja Räubertochter Astrid Lindgren
Der Zauberer von Oz Lyman Frank Baum
Die unendliche Geschichte Michael Ende
Das Dschungelbuch Rudyard Kipling
Schneewittchen Gebrüder Grimm
Don Quijote Miguel de Cervantes
Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde Robert Louis Stevenson
Die Leiden des jungen Werthers Johann Wolfgang von Goethe
Oliver Twist Charles Dickens
Macbeth William Shakespeare
Der gestiefelte Kater Gebrüder Grimm
Tausendundeine Nacht
Peter Pan James Matthew Barrie
Dornröschen Gebrüder Grimm
Das Bildnis des Dorian Gray Oscar Wilde
Der Erlkönig Johann Wolfgang von Goethe
20.000 Meilen unter dem Meer Jules Verne
Jane Eyre Charlotte Brontë
Die Frühlingsfeier Friedrich Gottlieb Klopstock
Heidi Johanna Spyri
Dracula Bram Stoker
Der kleine Prinz Antoine Saint-Exupéry
Ein Sommernachtstraum William Shakespeare
Die Verwandlung Franz Kafka
Sturmhöhe Emily Brontë
Die Odyssee Homer
Krieg und Frieden Leo Tolstoi
Rapunzel Gebrüder Grimm

Bildquelle: Loewe Verlag

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8 Gedanken zu “Rezension: Mechthild Gläser – Die Buchspringer *****

  1. Das Buch liegt tatsächlichs chon seid über zwei Monaten ungelesen in meinem Regal. Ich hoffe die Bücherrei wird es nicht zu sehr vermissen, da ich es unbedingt lesen muss. Jetzt hast du mich noch mehr dazu gedrängt 😀 Ich setzte das Buch einfach mal auf die Leseliste für die Sommerferien 😀

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  2. Hallo

    ich mag ja Bücher über Bücher, aber dieses erinnert mich irgendwie total an Tintenherz . Ich bin mir noch unschlüssig ob ich es auf meine Zu-Lesen-Liste setzen soll. (eigentlich landen dort alle Bücher in denen es um Bücher geht)

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

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  3. von diesem Buch habe ich noch nichts gehört, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich fast ausschließlich Literatur aus dem frühen 20. Jhd oder noch früher lese, also eher nichts modernes! Ich habe fast alle erwähnten Werke gelesen also schau ich es mir demnächst mal an! 🙂

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